Erschienen auf Spiegel Online, 26.1.2009

In China boomt das Baugewerbe, doch zwischen staatlich verordneten Arbeiterkasernen und den Prestige-Bauten des internationalen Design-Jetsets sieht man die heimische Architektur-Avantgarde kaum. Ein Bildband stellt sie jetzt vor – blickt jedoch auch nicht ganz durch. Lesen
Erschienen bei Spiegel Online 11/08/08
Easy FM ist Pekings bilingualer Sender, bei jungen Chinesen beliebt für lockere Moderatoren und westliche Musik. Der Sender ist ein Paradebeispiel für Chinas Medienmarkt, der zwischen Öffnung und Kontrolle steht. Ein Besuch im Sender.
Erschienen im Handelsblatt am 07/08/08
Immer wenn Leo Deng mit seinem Computer ins Internet geht, beginnt in der Task-Leiste seines Rechners ein kleiner, pummeliger ComicPinguin mit rotem Schal einen niedlichen Tanz. Das Maskottchen „QQ“ zeigt auf diese Weise an, dass sich der Rechner in das Netzwerk von Chinas gleichnamigem Onlineportal einloggt. Mehr
Erschienen im Handelsblatt am 24/07/08
Das Plakat zeigt ein Meer aus Abertausenden Chinesen. Im Vordergrund klettern die Menschen übereinander und bilden mit ihren Körpern einen menschlichen Sprungturm, darauf steht der chinesische Turmspringer Hu Jia. Die Olympiakampagne des Sponsors Adidas appelliert in den U-Bahn-Stationen Pekings unverhohlen an das chinesische Nationalgefühl. Mit der Kreation gewann die Werbeagentur TWBA Shanghai im Juni als erste chinesischstämmige Agentur einen goldenen Löwen in Cannes: ein Meilenstein für die chinesische Werbebranche, die wie die Medienbranche durch die staatliche Zensur eingeschränkt wird. Lesen
Erschienen am 21.07.2008 auf Spiegel Online

Das Szenequartier Nanluoguxiang gilt als die heiße Meile in Peking. Für die Olympischen Spiele putzt die Regierung das Gebiet jetzt zum Vorzeige-Viertel heraus. Nicht alle sind begeistert: Die ansässigen Modedesigner und Künstler reagieren mit sanfter Rebellion.

Erschienen am 31.07.2008 bei Spiegel Online
Reisebüro, Fotoservice, Masseure – nur kein freier Internet-Zugang: Das Pressezentrum in Peking ist das größte, das jemals für Olympische Spiele gebaut wurde. Die Journalisten müssen unter strenger Kontrolle der Behörden arbeiten, doch manche können die Überwacher austricksen. Mehr
Erschienen in Der Tagesspiegel vom 10.12.2007
Auf der Weltkarte im Umschlag ist die Reiseroute des Autors abgedruckt. Sie führt von Seoul über Peking und Schanghai, von Tokio nach Singapur, in die indischen Städte Bombay, Hyderabad und Bangalore, über Moskau weiter nach Sao Paolo und Brasilia bis nach San Francisco. Ganz klar, „Angriff aus Asien“ ist das Buch eines Jetsetters.
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Hard Candy ist Hongkongs einzige All-Girl-Punkband und Kwokkin der einzige „Conscious Rapper“ der Stadt. Chris B. und Dan F. kämpfen für das Recht auf fette Bässe und ohrenbetäubendes Geschrei. Sie alle repräsentieren den musikalischen Underground einer Metropole, in der die neue Designerhandtasche mehr zählt als individuelle Freiheit. Lesen