30 min, gesendet auf NDR Info, Frauenforum am 03.01.2010, 17.30-18.00 Uhr
Viele junge Frauen fühlen sich längst gleichberechtigt – den Feminismus scheinen sie nicht mehr zu brauchen. Doch auch wenn er heute kein breites öffentliches Thema mehr zu sein scheint, sind feministische Ideen und Forderungen hochaktuell. Sie haben sich nur verlagert – statt auf Demonstrationen zu gehen, treffen sich heutige Feministinnen im Internet; an die Stelle von Mädchentreffs und Frauencafes sind Facebook und Youtube, Gemeinschaftsblogs, Foren und Online-Magazine getreten. Dort schreiben, filmen und bloggen junge Frauen über Themen wie Gleichberechtigung, Erziehung, ihre Heldinnen der Popkultur, Sex und alltägliche Diskriminierungen – mal humorvoll und verspielt, mal ernst und akademisch, dann wieder provokant und mit konkreten politischen Forderungen. Doch schaffen es die jungen Frauen, über ihre virtuellen Nischen hinaus politisch aktiv und öffentlichkeitswirksam zu werden? Anhören
15 Minuten, gesendet in der Weltzeit auf Deutschlandradio am 23.07.2009 um 18.07 Uhr

Als der damalige isländische Premierminister im vergangenen Oktober den Bankrott dreier isländischer Banken verkündete, stand das Land unter Schock. Ein gutes halbes Jahr später erholen sich die Isländer langsam und arbeiten an Alternativen zum gescheiterten Turbokapitalismus.
Schriftsteller, Musiker, Modedesigner, Fischer, Ökonomen oder Finanzfondsmanagerinnen versuchen, eine neue Vision für ein neues Island zu entwickeln - ein Island, das auf soziale Unternehmen, nachhaltige Technologien, regenerative Energien und auf Kreativität setzt. Link zu Deutschlandradio
Am letzten Mittwoch im April wird weltweit der "Internationale Tag der Verwaltungsfachkräfte" gefeiert - bis vor kurzem noch der "Tag der Sekretärinnen". Der geänderte Name ist ein Indiz für den Wandel, den das Berufsbild der Sekretärin in den letzten Jahrzehnten durchlaufen hat.Gesendet 19. April 2008 auf NDR Info
Wer heute im Wettbewerb um Touristen und Unternehmen attraktiv sein will, braucht Einzigartiges – so wie den Status als Welterbe der UNESCO. Mit dem Siegel schmücken sich derzeit lediglich 851 Denkmäler – weltweit. Auch Hamburg hat sich nun mit einem Gebäudeensemble um den begehrten Titel beworben. Doch historische Gebäude und teure Expertise reichen nicht mehr aus.