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Professionell frei arbeiten – Vortrag auf dem Reporterforum 2013


1167610_10151864618177329_852107484_oDarüber, wie man erfolgreich frei arbeitet, gibt es Legionen von Seminaren und Büchern. Viele Ratschläge stammen allerdings aus Zeiten, in denen der Markt für freie Journalisten noch einigermaßen übersichtlich war. Im Moment steckt die Medienbranche in einem alles umwälzenden Strukturwandel. Deshalb ist jeder einzelne Freie gefordert, sich über seinen Beruf Gedanken zu machen. Denn der sich fundamental ändernde Markt versorgt die Masse an Freien längst nicht mehr mit genügend Aufträgen. Beim Reporterforum 2013 haben wir zu viert – also Daniel Drepper, Kai Schächtele, Harald Willenbrock und ich – über folgende Fragen diskutiert:

Wie schafft man es heute, erfolgreich frei zu arbeiten? Positioniert man sich besser als Universal-Selbständiger, der themen- und medienübergreifend arbeitet, oder als hochspezialisierter Experte? Lohnt es sich, auf eigenes Risiko in Vorleistung zu gehen? Woher kommen das Geld, die Themenideen, die Auftraggeber? Arbeitet man besser allein oder kollaboriert man? Soll man PR und Corporate Publishing ins Geschäftsmodell integrieren oder nicht? Was können andere Standbeine für freie Journalisten sein? Wie entwickelt man als Freier eine professionelle Strategie – oder braucht man vielleicht gar keine? Was sind die Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit mit Redaktionen und welcher ist der beste Weg, es sich nicht mit seinen Auftraggebern zu verscherzen? Und was heißt das überhaupt: erfolgreich? Ist die Höhe des Einkommens dafür der einzige Gradmesser?

Als Einzelunternehmer haben freie Journalisten viele Stellschrauben, die am Ende darüber entscheiden, ob der Beruf erfüllend ist und gleichzeitig genug Geld für Miete, Urlaub und Rente einspielt. Ein Erfolgsrezept, das für alle gilt, gibt es nicht – doch die Erfahrungen anderer könen zumindest Denkanstöße für die eigene Profilbildung liefern.


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